Thomas Töpler

Niemcy – Deutschland

Egling


May 1968
Born in Munich.

May 1998
Initial contact with pinhole photography.

1999-2001
First steps using a very simple pinhole camera construction set and two less simple pinhole cameras I designed myself. In the beginning contact exposure and development on a fridge in some corner of some cellar, later on in a separate room equipped more usable, from 2001 on in a real darkroom. In late 2001 joining the „Forum Visuelle Tonart” of the artist Andreas Weidner.

2002-2006
After joining the Forum switch from B&W paper to B&W sheet film. In 2002 design and construction of a more practicable pinhole camera which I still use. First exhibitions.

2007-2008
First nude photography shootings. Switch from B&W/darkroom to color/hybrid. Presentation of the pictures in a much larger size, such as on stretched canvas or in a curved way with special racks.

Since that time further tracing of the way taken. Trip to Lanzarote. Trip to New York. Trip to Berlin. More city trips and other things will follow.



Nachdem die Ergebnisse meines ersten Berlin-Trips für meinen Geschmack fast etwas brav ausgefallen waren, wollte ich beim zweiten Trip gerne kreativer sein. Aber Kreativität lässt sich nicht erzwingen, sie hat ihren eigenen Kopf. Und so präsentierte sie sich mir beim zweiten Mal recht eigensinnig bzw. sie präsentierte sich überhaupt nicht, blieb im Verborgenen, ließ mich scheinbar im kalten Regen völliger Einfallslosigkeit stehen. Diese in so krassem Gegensatz zu meiner eigentlichen Idee stehende Situation brachte mich an meine Grenzen. All die schönen selbst kreierten Dämonen, mit denen jeder kreative Mensch vertraut ist - die Versagensangst, die scheinbare Erkenntnis, dass man in Wahrheit überhaupt nicht kreativ ist, sich das nur eingeredet hat - ja, sie waren da und versüßten mir den Tag. Der so sehr kreativ sein wollende Mensch in mir sah keinen anderen Ausweg als in den Reportage-Modus zu wechseln und zu dokumentieren, was ich da erlebte. Die Mutlosigkeit, die mich im Sony Center in die Stühle aller vorhandenen gastronomischen Etablissements sinken ließ. Die Wut, die mich so aufwühlte, dass ich mich im Regierungsviertel frech vor die eigentlichen Motive drängte. Und auch die dezente Entspannung, die aufkam, als sich doch etwas Leben in meiner Brust regte und ich begann, etwas von dem Fluss zu spüren, den man als kreativer Mensch so liebt. Ich hoffe, Sie spüren zumindest einen Teil davon, wenn Sie die Bilder betrachten.

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